Fragen rund um das Thema Arbeitsspeicher

Kauf & Kompatibilität

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Du musst dich dabei jedoch innerhalb klarer technischer Grenzen bewegen. Damit das Upgrade gelingt, solltest du auf folgende Punkte achten:

  • RAM-Typ:
    Der neue Arbeitsspeicher muss zum unterstützten Typ deines Notebooks passen (z. B. DDR3, DDR4 oder DDR5 als SO-DIMM). Ein anderer Typ funktioniert technisch nicht, auch wenn er mechanisch ähnlich aussieht.
  • Takt und Timing:
    Unterschiedliche Taktraten lassen sich oft mischen, in der Praxis läuft der gesamte Speicher dann mit dem Takt des langsamsten Moduls. Bestimmte Kombinationen können aber zu Instabilitäten führen.
  • Mischbetrieb:
    Unterschiedliche Hersteller, Größen und Taktungen lassen sich häufig gemeinsam betreiben. Technisch sauberer und meist stabiler ist es aber, wenn du auf zueinander passende Module (idealerweise ein Kit) setzt.
  • Maximale Kapazität:
    Du darfst die vom Notebook-Hersteller vorgegebene maximale RAM-Größe pro Slot und insgesamt nicht überschreiten.

Empfehlung:
Wenn du den Arbeitsspeicher nachrüstest, wähle im Idealfall Module mit gleicher Kapazität und gleichem Takt. Am sichersten fährst du, wenn du über unsere Modellsuche prüfst, welche Module ausdrücklich für dein Notebook freigegeben sind. So minimierst du das Risiko von Startproblemen oder Abstürzen.

RAM-Bezeichnung erklärt

Idealerweise: Ja.

Wenn du vorhandenen RAM weiter nutzen und nur ergänzen willst, solltest du folgende Punkte beachten:

  • Gleiche MHz/Taktung ist klar zu bevorzugen.
    Dann laufen die Module sauber im gleichen Tempo, was der Stabilität und Leistung zugutekommt.
  • Unterschiedliche Taktungen sind meistens möglich, aber suboptimal.
    In der Praxis taktet das System dann alle Module auf die niedrigste gemeinsame Geschwindigkeit herunter.
    Risiken:
    • Ein leicht höheres Risiko für Instabilitäten (Bluescreens, Freezes),
    • im Worst Case wird der neue RAM gar nicht korrekt erkannt.
  • Im Zweifel: Richte dich nach dem vorhandenen RAM.
    Wenn dein bisheriger RAM z. B. 2666 MHz hat, kaufst du am besten wieder 2666 MHz – oder ein schnelleres Modul, das offiziell abwärtskompatibel ist und zuverlässig mit 2666 MHz laufen kann.

Passenden Speicher finden

Um Inkompatibilitäten zu vermeiden, kannst du direkt unseren IPC-RAM-Finder nutzen. Dort wird dir nach der Auswahl deines Notebook-Modells der garantiert passende Speicher angezeigt.

Beim Kauf von RAM für dein Laptop sind einige Punkte entscheidend, damit der Speicher perfekt passt und eine sinnvolle Investition ist:

  1. Kompatibler RAM-Typ
    Dein Notebook unterstützt nur bestimmte RAM-Typen, z. B. DDR4 oder DDR5, jeweils als SO-DIMM (Laptop-Bauform). Ein falscher Typ passt technisch nicht in den Steckplatz.
  2. Maximale Kapazität & Slots
    Jedes Notebook hat eine maximale RAM-Gesamtgröße und meist 1–2 Steckplätze. Vor dem Kauf solltest du klären:
    • Wie viel RAM ist aktuell verbaut?
    • Wie viele Slots sind frei?
    • Wie viel RAM unterstützt dein Modell maximal?
      Daran orientierst du dich bei der Wahl von 8, 16, 32 GB oder mehr.
  3. Takt & Kompatibilität
    Der neue RAM sollte zur Taktfrequenz deines Systems passen, wie etwa 3200 MHz oder 5200 MHz. Schnellere Module lassen sich oft einsetzen, laufen dann aber automatisch mit dem niedrigeren Takt deines Mainboards. Ein Mischbetrieb unterschiedlicher Module kann funktionieren, ist jedoch fehleranfälliger als ein einheitliches Set.
  4. Einsatzgebiet
    • Office und Internet: Hier reichen meist 8 bis 16 GB völlig aus.
    • Gaming und Bildbearbeitung: Hier sind 16 bis 32 GB empfehlenswert.
    • Video, CAD und professionelles Arbeiten: Hier profitierst du von 32 GB oder mehr.
  5. Aufrüstbarkeit prüfen
    Bei vielen aktuellen Ultrabooks ist der RAM fest verlötet und kann nicht getauscht oder erweitert werden. Vor dem Kauf solltest du unbedingt prüfen, ob dein Notebook überhaupt aufrüstbar ist. 

Tipp:
Nutze eine gezielte Modellsuche/Kompatibilitätsprüfung (z. B. über unseren Shop nach Hersteller/Modell). Dann siehst du direkt, welche RAM-Module technisch freigegeben sind und wie viel Aufrüstung bei deinem Notebook sinnvoll und möglich ist.

Damit der Arbeitsspeicher wirklich passt, musst du drei Punkte kennen:

  1. RAM-Typ und Bauform
    Dein Notebook unterstützt z. B.:
    • DDR3, DDR4 oder DDR5
    • Diese müssen zwingend in der Bauform SO‑DIMM vorliegen (Laptop-Module, nicht Desktop-DIMM).
      Ein anderer Typ (z. B. DDR5 statt DDR4) funktioniert technisch nicht.
  2. Maximale Größe und Taktung
    Jedes Notebook hat:
    • eine maximale RAM-Gesamtkapazität (z. B. 16, 32 oder 64 GB),
    • eine bestimmte Taktfrequenz (z. B. DDR4‑2666, DDR4‑3200, DDR5‑4800).
      Der neue RAM sollte zu diesen Vorgaben passen. Wenn du vorhandene Module im Gerät lässt, ist es ideal, die gleiche Taktung und Kapazität nachzurüsten. Die Wahl einer höheren Taktung ist zwar oft möglich, aber für die Systemleistung nicht optimal.
  3. Anzahl und Belegung der Slots
    Wichtig ist:
    • Wie viele RAM-Steckplätze hat dein Notebook (meist 1–2)?
    • Wie viele sind schon belegt und mit welcher Größe (z. B. 1×8 GB, 2×4 GB)?
    • Achtung: Bei über 10.000 Notebooks ist der RAM fest verlötet und nicht gesockelt - damit kann er auch nicht erweitert werden. Weitere Informationen dazu findest du in unserem Blog Beitrag: RAM erweitern Fehlanzeige.

Unser Praxistipp:
Über unsere Hersteller-/Modell-Navigation im IPC-Shop findest du sehr einfach den passenden RAM. Wähle einfach Hersteller → Serie → exaktes Modell aus – dir werden dann nur noch die kompatiblen RAM-Module angezeigt, die technisch zu deinem Notebook passen und sich in der Praxis bewährt haben. So minimierst du das Risiko von Fehlkäufen und Inkompatibilitäten.

Wie viel Arbeitsspeicher in dein Notebook passt, hängt immer vom konkreten Modell ab. Du kannst es aber recht einfach herausfinden.

1. Über Herstellerangaben / Handbuch

  • Schau in:
    • das Benutzerhandbuch deines Notebooks
    • oder auf der Support-Seite des Herstellers (Modell eingeben → „Spezifikationen“ oder „Memory/RAM“).
  • Dort steht in der Regel:
    • maximale Gesamtkapazität (z. B. 16 GB, 32 GB, 64 GB),
    • Anzahl der RAM-Slots (z. B. 1 oder 2),
    • unterstützter RAM-Typ (z. B. DDR4‑3200 SO‑DIMM, DDR5‑4800 SO‑DIMM).

2. Über Tools unter Windows

  • Mit Tools wie CPU‑Z oder HWiNFO kannst du auslesen:
    • wie viele Slots vorhanden sind,
    • wie viele davon belegt sind,
    • welche Module aktuell verbaut sind (Größe, Typ, Takt).
  • Die absolute Maximalgröße steht dort nicht immer, hilft aber bei der Einschätzung (z. B. 2 Slots, jeweils 8 GB verbaut → heute 16 GB, oft möglich: 2×16 GB = 32 GB).

3. Über eine Modellsuche im IPC-Shop

Praktischer Weg für dich als IPC-Kunde:

  • Suche im Shop nach deinem Notebook-Hersteller + Modell.
  • In den passenden RAM-Artikeln findest du meist Hinweise wie:
    • „max. 32 GB unterstützt“
    • „2 Steckplätze, 1 davon frei“
  • So siehst du direkt:
    • welche Module kompatibel sind,
    • bis zu welcher Größe dein Gerät sinnvoll aufrüstbar ist.

Achtung: Bei aktuell schon über 10.000 Notebook Modellen ist es nicht mehr möglich den Speicher auszutauschen, da der RAM fest auf dem Mainboard verlötet ist. Weitere Infos zu diesem Thema findest du in diesem Blog-Beitrag: RAM erweitern Fehlanzeige: Wenn der Speicher verlötet ist.

Siehe auch:

Systeminformationen auslesen

Die Taktfrequenz deines Arbeitsspeichers kannst du recht einfach selbst herausfinden. Da diese Werte von Modell zu Modell variieren, musst du sie direkt am Gerät auslesen.

So findest du die RAM-Taktung unter Windows heraus:

  1. Über den Task-Manager (schnell, aber grob)
    • Rechtsklick auf die Taskleiste → Task-Manager
    • Reiter „Leistung”„Arbeitsspeicher”
    • Rechts oben siehst du: „Geschwindigkeit” (z. B. 2666 MHz, 2933 MHz, 3200 MHz, 4800 MHz).
  2. Über ein Tool wie CPU‑Z (genauer)
    • Tool CPU‑Z herunterladen und starten.
    • Reiter „Memory”:
      • Unter „DRAM Frequency” steht z. B. 1333 MHz → bei DDR4 entspricht das effektiv 2666 MHz (immer verdoppeln, weil DDR = Double Data Rate).
    • Reiter „SPD”:
      • Hier siehst du pro Slot, welcher RAM-Riegel verbaut ist, inkl. spezifizierter Taktung (z. B. DDR4‑3200).
  3. Über BIOS/UEFI (je nach Hersteller)
    • Beim Start ins BIOS/UEFI gehen (oft F2, F10, Entf).
    • In den „Advanced”-/„System Information”-Bereichen wird häufig der RAM-Takt bzw. die effektive Geschwindigkeit angezeigt.

Wichtige Hinweise dazu:

  • Bei DDR4 sind typische Notebook-Taktungen z. B. 2133, 2400, 2666, 2933, 3200 MHz.
  • Bei DDR5 im Notebook derzeit z. B. 4800, 5200, 5600 MHz.
  • Wenn du Module mit unterschiedlicher Taktung gemischt hast, läuft der RAM in der Regel mit der niedrigsten gemeinsamen Geschwindigkeit.

Wenn du unsicher bist, welche Aufrüstung zu deinem aktuellen Speicher passt, helfen wir dir gerne weiter. Sende uns dazu einfach dein Notebook Modell oder die ausgelesenen Werte über unser Kontaktformular. Du kannst dort auch ganz bequem Screenshots deiner Auswertungen hochladen. Unsere Techniker prüfen dann die optimale Kompatibilität für dich.

RAM Geschwindigkeit

Unter Windows 11 kannst du das an mehreren Stellen nachschauen. Die zwei einfachsten Wege:

1. Über die Einstellungen

  1. Klicke auf StartEinstellungen.
  2. Gehe zu SystemInfo.
  3. Unter Gerätespezifikationen findest du den Eintrag Installierter RAM (z. B. „16,0 GB“).

2. Über den Task-Manager

  1. Mit Strg + Shift + Esc den Task-Manager öffnen.
  2. Auf den Reiter Leistung klicken.
  3. Links Arbeitsspeicher auswählen.
  4. Oben rechts steht die Gesamtgröße (z. B. „16,0 GB“) und darunter, wie viel davon gerade genutzt wird.

Unser Tipp für dein Upgrade

Sollte die Anzeige eine hohe Auslastung deines Speichers offenbaren, kann eine Erweiterung die Leistung deines Notebooks spürbar steigern. In unserem Shop findest du garantiert kompatible Module für dein Modell.

Einbau & Aufrüstung

Ja, das ist kein Hexenwerk! Bu brauchst nur passendes Werkzeug und etwas technisches Know-How und evtl. eine Kurz-Anleitung wie du das Gerät öffnen kannst.

So gehst du vor

In den meisten Fällen muss für den Zugang zum Arbeitsspeicher die Bodenplatte des Laptops abgeschraubt werden. Hierbei kann dir unsere hilfreiche Videoserie „Mein Laptop von innen” wertvolle Dienste leisten. Dort zeigen wir Schritt für Schritt, wie verschiedene Modelle fachgerecht geöffnet werden.

Wichtiger Hinweis zu verlötetem Speicher

Bitte beachte, dass bei vielen neueren Geräten der gesamte Arbeitsspeicher oder zumindest ein Teil davon fest auf dem Mainboard aufgelötet ist. In diesem Fall ist ein Austausch oder eine Erweiterung technisch leider nicht möglich. Über unseren Shop Finder kannst du vorab prüfen, ob dein Modell über freie Steckplätze verfügt.

Unser Werkstatt Service

Gerne kannst du den Einbau unseren Spezialisten überlassen. Sende dein Gerät einfach ein. Wir garantieren eine saubere Montage inklusive abschließender Funktionsprüfung.

Ja, in vielen Fällen schon. Das gilt jedoch nur, wenn dein aktueller RAM der begrenzende Faktor ist.

Eine RAM Erweiterung bringt dir besonders dann mehr Geschwindigkeit, wenn folgende Punkte zutreffen:

  • dein Laptop häufig sehr ausgelastet ist (hohe RAM-Auslastung im Task-Manager),
  • Programme oder Browser mit vielen Tabs träge reagieren,
  • Windows spürbar nachlädt, ruckelt oder einfriert, wenn du mehrere Anwendungen parallel nutzt,
  • die Festplatte/SSD ständig arbeitet, obwohl du nichts Großes machst (starkes Auslagern mangels RAM).

Die positiven Effekte nach der Erweiterung:

  • Programme starten und laufen deutlich flüssiger.
  • Du kannst mehr Anwendungen gleichzeitig ohne Leistungsverlust nutzen.
  • Es wird deutlich weniger auf die langsamere Festplatte oder SSD ausgelagert.

Weiter Infos dazu findest du in diesem Blog-Beitrag: Wie kann man einen Laptop schneller machen?

Weniger spürbar ist der Effekt, wenn du:

  • bereits ausreichend RAM hast (z. B. 16–32 GB bei reiner Office-/Surf-Nutzung),
  • dein System eher durch eine langsame HDD oder eine schwache CPU/Grafik ausgebremst wird.

Praxistipp:
Wenn du dir unsicher bist, ob sich bei deinem Modell eine RAM-Erweiterung wirklich lohnt, kannst du über unsere Hersteller-/Modell-Navigation im IPC-Shop nicht nur passenden RAM finden, sondern zeigt dir ob ein Upgrade überhaupt möglich ist.  

Bei vielen modernen Laptops ist der RAM fest auf dem Mainboard verlötet. Mehr Infos zu diesem Thema findest du hier: RAM erweitern Fehlanzeige.

Das Öffnen eines Laptops erfordert Sorgfalt, das richtige Werkzeug und etwas Erfahrung.

Damit keine Schäden an der Hardware entstehen, solltest du dich an diese Grundregeln halten:

  1. Sicherheit: Trenne das Gerät vollständig vom Strom und entferne nach Möglichkeit den Akku oder schalte ihn über das BIOS stromlos.
  2. Werkzeug: Verwende ausschließlich geeignetes Feinmechanik-Werkzeug und achte auf einen ESD-Schutz (Antistatik), um elektronische Entladungen zu vermeiden.
  3. Vorgehensweise: Löse die Gehäuseschrauben systematisch und hebe die Bodenabdeckung vorsichtig mit einem flachen Kunststoff-Tool (Spudger) ab.
  4. Vorsicht: Wende niemals Gewalt an. Viele Geräte besitzen versteckte Schrauben unter Gummifüßen oder Aufklebern.

In unserer Reihe „Mein Laptop von innen“ zeigen wir anschaulich, wie verschiedene Notebook‑Modelle aufgebaut sind und welche Schritte nötig sind, um sie sicher zu öffnen. Die Videos helfen dir, die Bauweise unterschiedlicher Marken (z. B. HP, Lenovo, Dell, Acer) besser zu verstehen und zeigen, wo sich Akku, Mainboard oder RAM befinden.

Wenn du dir beim Öffnen unsicher bist oder fest verbaute Komponenten besitzt, übernehmen unsere Techniker in der Werkstatt den sicheren Ausbau und die Reparatur.

Diagnose & Fehlerbehebung

Das kann am Arbeitsspeicher liegen, muss es aber nicht. Abstürze und Einfrieren sind typische, aber nicht eindeutige RAM-Symptome.

Typische Anzeichen für möglichen RAM-Defekt:

  • Bluescreens mit wechselnden oder „zufälligen“ Fehlermeldungen
  • Einfrieren unter Last (Games, Videoschnitt, viele Tabs/Programme)
  • Startprobleme: Abstürze treten bereits kurz nach dem Windows Start auf
  • Neustarts: Der Laptop startet ohne ersichtlichen Grund oder Vorwarnung neu

Andere mögliche Ursachen:

  • fehlerhafte Treiber oder Windows-Updates
  • überhitzte CPU/GPU
  • defekte SSD/HDD
  • instabile Netzteil- oder Stromversorgung

Was du selbst testen kannst:

  1. Windows-Speicherdiagnose ausführen
    Über „Windows-Speicherdiagnose“ → Neustart → Test durchlaufen lassen.
  2. Memtest (z. B. MemTest86)
    Von USB starten und den Speicher ausführlich testen lassen.
  3. Module einzeln testen
    Wenn mehrere RAM-Riegel verbaut sind: jeweils nur einen einsetzen und prüfen, ob der Fehler mit einem bestimmten Modul auftritt.

Wenn die Tests Fehler melden oder das System mit einem bestimmten RAM-Riegel immer abstürzt, ist der Arbeitsspeicher sehr wahrscheinlich defekt.

Wenn du unsicher bist oder das Gerät für deine Arbeit wichtig ist, empfehlen wir eine professionelle Diagnose in unserer Werkstatt. Dort können unsere Techniker präzise zwischen RAM Problemen, Mainboard Fehlern oder Software Konflikten unterscheiden.

Wenn dein Laptop nach dem Einbau nicht startet oder der neue Speicher nicht angezeigt wird, solltest du wie folgt vorgehen:

  • Kompatibilität prüfen:
    Typ (DDR3, DDR4, DDR5), Taktfrequenz, Bauform (SO‑DIMM) und Spannung müssen exakt zum Notebook passen. Tipp: Nutze die Hersteller-Modell-Suche oder unseren IPC-RAM-Finder, um sicherzugehen.
  • Einbau kontrollieren:
    Laptop ausschalten, Akku trennen, Modul mit leichtem Druck einrasten. Oft sitzt es nicht richtig im Slot.
  • Slots einzeln testen:
    RAM‑Module einzeln in jedem Steckplatz ausprobieren; defekten Slot oder Modul ausschließen.
  • BIOS/UEFI aktualisieren:
    Ein veraltetes BIOS erkennt neue RAM‑Generationen häufig nicht. Installiere das aktuellste Update direkt von der Webseite des Notebook-Herstellers.
  • Alten und neuen RAM nicht beliebig mischen:
    Unterschiedliche Taktungen und Timings verursachen oft Startprobleme.

Unterstützung benötigt? Wenn du alle Schritte überprüft hast und der Fehler weiterhin besteht: Kontaktiere bitte das IPC Computer Serviceteam per Mail oder Chat. Unsere Techniker helfen dir dabei, die Lösung für das Problem zu finden und diese gemäß dem IPC-Lösungsversprechen in deinem Sinne abzuwickeln.

Es gibt mehrere Gründe, warum dein Laptop weniger RAM anzeigt, als du eigentlich eingebaut hast. Hier sind die wichtigsten Ursachen:

  1. Ein Teil des RAM ist für die Grafik reserviert
    Besonders bei integrierter Grafik (iGPU) wird ein Teil des Arbeitsspeichers als Videospeicher verwendet (z. B. 512 MB, 1 GB oder mehr).
    → Beispiel: Wenn 16 GB eingebaut sind und nur etwa 15 GB angezeigt werden, steckt der Rest im Bereich „für Hardware reserviert”.
  2. 32-Bit-Betriebssystem
    Ein 32-Bit-Windows kann technisch nur ca. 3–3,5 GB RAM adressieren – egal, wie viel eingebaut ist.
    → Lösung: Auf 64-Bit-Windows wechseln (sofern die Hardware das unterstützt).
  3. BIOS-/UEFI-Einstellungen
    Manche BIOS/UEFI-Einstellungen (Memory Remapping, reservierter Speicher für Geräte) können dafür sorgen, dass nicht der volle RAM für Windows verfügbar ist.
  4. Einer der RAM-Riegel wird nicht richtig erkannt
    • Modul sitzt nicht korrekt im Slot (nicht ganz eingerastet)
    • ein Slot ist defekt
    • ein RAM-Modul ist defekt oder inkompatibel
      → In diesem Fall wird z. B. statt 16 GB nur 8 GB angezeigt.
  5. Unterschied zwischen „installiert” und „verwendbar”
    In Windows siehst du oft: „Installiert: 16,0 GB (verwendbar: 15,2 GB)”
    Das ist vollkommen normal, da ein kleiner Teil immer fest für das System und die Hardware reserviert bleibt.

Was du selbst prüfen kannst:

  • In Windows unter Task-Manager → Leistung → Arbeitsspeicher:
    • „Installiert” vs. „verwendbar”
    • Hinweis „Für Hardware reserviert”
  • Im BIOS/UEFI: Wird dort die volle RAM-Menge erkannt?
  • RAM-Module einzeln testen: Jeden Riegel einzeln stecken und prüfen, wie viel erkannt wird.

Du benötigst Unterstützung?

Sollten die Anzeigen weiterhin unklar sein oder ein technisches Problem vorliegen, helfen wir dir gerne persönlich weiter. Du kannst uns deine genauen Systemdaten und dein Laptop Modell über unser Formular senden.

Markt & Preise

Der Hauptgrund ist eine weltweite Knappheit auf dem Markt für Arbeitsspeicher. Diese entsteht im Moment vor allem durch zwei Entwicklungen:

  • Massive Nachfrage aus dem KI-/Serverbereich
    Ein sehr großer Teil der weltweiten Speicherproduktion wird derzeit für KI-Hardware, Rechenzentren und Hochleistungsserver aufgekauft. Inzwischen fließen Schätzungen zufolge über 40 % der globalen DRAM-Produktion in diesen Bereich.
    Das bedeutet: Für klassische PC- und Notebook-RAM-Module bleibt deutlich weniger Ware übrig – die Folge sind Knappheit und stark steigende Einkaufspreise.
  • Rückzug bzw. Konsolidierung von Herstellern und Marken
    Gleichzeitig kommt es zu Marktbereinigungen und Herstellerwechseln. Marken, die im Endkundengeschäft sehr präsent waren – beispielsweise Crucial – verschwinden teilweise oder ganz aus bestimmten Segmenten bzw. Märkten. Weniger Anbieter bei weiterhin hoher Nachfrage verschärfen die Knappheit zusätzlich.

Beides zusammen führt dazu, dass:

  • bestimmte RAM-Varianten nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr lieferbar sind,
  • die Preise für verfügbare Module zum Teil sehr schnell und deutlich anziehen,
  • Ersatz- und Aufrüst-RAM für Notebooks momentan schwieriger zu planen und zu beschaffen ist.

Praxishinweis:
Wir versuchen durch frühen und breiten Einkauf sowie alternative, technisch gleichwertige Produkte die Versorgung für unsere Kunden so gut wie möglich sicherzustellen. Komplett entziehen können wir uns der globalen Marktsituation aber nicht – Preissprünge und begrenzte Verfügbarkeiten kommen direkt aus dieser Knappheitssituation im Speicher- und KI-Markt. 

Hier kannst du zu bestmöglichen Marktpreisen verfügbare Laptop-RAM Speicher kaufen.