Die Steckerform: Beschreibt das reine Aussehen des Steckers und der Buchse (die Hardware). Beispiele hierfür sind USB-A (der klassische, eckige Stecker), Micro-USB (altes Smartphone-Kabel) oder USB-C (der moderne, ovale Wendestecker). Die verschiedenen Bauweisen ermöglichen z.B. unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten.
Das Schnittstellenprotokoll: Die Technologie, die im Hintergrund bestimmt, wie schnell Daten übertragen werden und welche Zusatzfunktionen möglich sind. Beispiele hierfür sind USB 2.0, USB 3.2, USB4, DisplayPort oder Thunderbolt.

Der Unterschied zwischen USB-A und USB-C ist weitaus größer als nur die optische Form. USB-C ist eine grundlegende Neuentwicklung, die alte technische Barrieren von USB-A durchbricht.
Das Design
Stromversorgung (Power Delivery)
Alternate Modes
Weil USB-C über 24 Pins verfügt, können diese Pins je nach Bedarf dynamisch umbelegt werden. Das nennt man Alternate Modes:
Hinter dem Begriff SuperSpeed verbirgt sich lediglich eine Marketingbezeichnung des USB-Implementers Forums für Protokolle der dritten Generation. Wichtig zu wissen: Dieser Name impliziert keinerlei erweiterte Sonderfunktionen über die reine Datenrate hinaus.
Hier die Zuordnung:
| Marketingbezeichnung | USB-Protokoll |
|---|---|
| SuperSpeed oder SuperSpeed USB 5Gbps | USB 3.2 Gen 1 |
| SuperSpeed+ oder SuperSpeed USB 10Gbps | USB 3.2 Gen 2 |
| SuperSpeed USB 20Gbps | USB 3.2 Gen 2x2 |
Thunderbolt ist eine von Intel und Apple entwickelte Schnittstellen-Technologie. Seit Version 3 nutzt Thunderbolt den USB-C Steckertyp.
Thunderbolt ist mit allen USB-Versionen abwärtskompatibel.
Um Fehlkäufe zu vermeiden, solltest du folgende Punkte prüfen:
Einsatzzweck definieren:
Länge beachten:
Die Watt-Zertifizierung:
USB-Protokolle sind entscheidend für die Datenübertragungsrate, die letztendlich über euren USB-Port oder Kabel möglich ist. USB Versionen implizieren, anders als Thunderbolt, keine zusätzlichen Features wie PowerDelivery oder DisplayPort. Für weitere Erklärungen gibt es diesen Beitrag.
| USB-Protokoll | max. Datenübertragungsrate | Mögliche Steckertypen |
|---|---|---|
| USB 2.0 | 480 Mbit/s | USB-A, USB-C |
| USB 3.2 Gen 1 | 5 Gbit/s | USB-A, USB-C |
| USB 3.2 Gen 2 | 10 Gbit/s | USB-A, USB-C |
| USB 3.2 Gen 2x2 | 20 Gbit/s | USB-C |
| USB 4 | 40 Gbit/s | USB-C |
| USB 4 2.0 | 120 Gbit/s | USB-C |
Da USB-C-Anschlüsse alle gleich aussehen, aber völlig unterschiedliche Funktionen haben können, muss man genauer hinschauen:
Symbole neben dem Port:
Im Handbuch/Datenblatt:
Viele Hersteller verzichten aus Designgründen auf Symbole am Gehäuse. Hier hilft nur der Blick in die technischen Daten des Geräts

Zentraler Eckpfeiler der USB-Technologie ist die Abwärtskompatibilität.
Beim Koppeln zweier Geräte mit abweichenden Standards greift stets das Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners:
Eine vollständige USB-Bezeichnung ist in der Regel wie folgt strukturiert:
